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{REZENSION} Palace of Glass - Die Wächterin von C. E. Bernard


Palace of Glass - Die Wächterin
C. E. Bernard
410 Seiten
Penhaligon Verlag
Paperback
 
 
London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.
 
 
 
 Ich muss gestehen, dass einige Zeit vergangen ist, bis ich mit dem Buch so richtig warm geworden bin. Es war für mich sehr schwer hineinzukommen und die vielen Eindrücke eines vollkommen neuen London zu verstehen und in mich aufzunehmen. Sehr viele Informationen wurden auf nur wenige Seiten gepackt und in meinem Kopf haben sich eine Menge Fragezeichen breit gemacht. Aber mit jedem vergangenen Kapitel hat sich mein Verständnis für diese Welt gelichtet und verbessert. Eine Handlung die ich so noch nie gelesen habe. Eine Gesellschaft die sich nicht berühren darf und bei der der kleinste Blickkontakt eine Straftat darstellt hat mich nun letztendlich doch fasziniert. Noch nie habe ich etwas vergleichbares gelesen und ich wurde richtig in die Handlung und vor allem in die Gefühle und Emotionen der Protagonisten reingesaugt.
Rea war mir von Anfang an sehr sympathisch. Bis auf die Tatsache, dass sie eine sogenannte "Magdalena" ist hat sie keinerlei besonderen Gaben und hat auch kein wirklich interessantes Leben. Ich glaube genau das hat mir bei ihr am besten gefallen. Das sie ein fast normaler Mensch war. Fast genau so wie in der richtigen Welt. Beim Kronprinz habe ich schon so einige Zeit benötigt um mit ihm richtig warm zu werden. Ich bin noch immer nicht ganz von ihm überzeugt. Seinen Charakter fand ich persönlich einfach zu verwirrend. Aber eine Person die ich im Buch überhaupt nicht mochte war Nino. Sie kam mir so eingebildet vor. Vielleicht sehe ich das auch falsch oder zu streng, aber ich konnte einfach keine sympatische Seite an ihr entdecken.Vielleicht kann sie mich ja im Zweiten Band umstimmen. Ich bin gespannt, was mich erwarten wird.
 
 
 Anfangs sehr verwirrend, aber mit jedem vergangenen Kapitel macht das Buch mehr und mehr Spaß.
 
 
 

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