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{REZENSION} Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo



Das Lied der Krähen
Leigh Bardugo
587 Seiten
Droemer Knaur Verlag
Paperback
 
 
Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej.
 
 
Auf der Verlagsseite steht "der tollkühnste Coup der Fantasy-Geschichte" und den kann ich nur zustimmen. Von Anfang an fesselt der tolle Schreibstil den Leser und lässt ihn in der Handlung so abtauchen, als wäre er einer der Protagonisten selbst. In einer Zeit, die unserer gar nicht mal so unähnlich ist, muss sich eine Gruppe von Teenagern beweisen, dass sie die Besten sind und das Unmögliche schaffen. Sie müssen in das Eistribunal einbrechen und vor allem müssen sie wieder ausbrechen. Kaz, der Anführer der Gruppe, dessen Charakter sehr schwer einzuschätzen ist, muss nicht nur einmal über seinen eigenen Schatten springen um den Coup nicht zu gefärden. Im Laufe der Handlung macht er eine wichtige Erfahrung und hat für mich die meiste Veränderung seines Charakters vorllzogen. Neben Kaz hat aber auch Matthias eine 180° Drehung gemacht. Anfangs von Rachegelüsten geleitet, sieht er am Ende des Buches die Gruppe als seine Freunde an und wir, mehr oder weniger, "freundlicher".
Wie schon erwähnt ist der Schreibstil der Hammer. Ich liebe es, wenn bei eigentlich ernsten und gefährlichen Situationen die Charaktere noch so viel Humor in sich besitzen, dass der Leser gar nicht anders kann als zu lächeln. Und von gefährlichen Situationen gibt es in "Das Lied der Krähen" eine Menge. 


Ihr werdet es nicht bereuen. Unbedingt lesen!
 
 

Kommentare

  1. Hallo Tamara

    Ich habe es auch nicht bereut das Buch zu lesen. Deine Besprechung gefällt mir. Kaz fand ich so richtig klasse.

    Gerne verlinke ich deine Rezi bei meiner.

    Liebe Grüße,
    Gisela

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