Samstag, 5. August 2017

Interview mit Dominik Ruder



Hallöchen meine Lieben!
Heute stelle ich euch einen tollen Autor vor, der mich vor kurzem von seinem Buch "Aus vergangenen Tagen" richtig begeistern konnte!




Dominik Ruder

(c)

 

 

1. Frage: Könntest du dich meinen Lesern kurz vorstellen?

Klar kann ich das :-) Mein Name ist Dominik Ruder, ich bin Student auf Lehramt, sowie
Nachhilfelehrer und natürlich Kinder- und Jugendbuchautor :-)
Ich schreibe sehr gerne und viel, habe aber, wie die Meisten, mehr Ideen als Zeit sie alle
umzusetzen. Ich bin 20 Jahre alt, habe braune Augen, bin an die 1,90 groß und joa…, liebe das
Schreiben :D Ansonsten gehe ich aber auch noch gerne schwimmen, bin gerne kulturell unterwegs
und ja, ich liebe es auch zu unterrichten. Ich interessiere mich weiter noch sehr für die Bereiche der
Physik und der Astronomie :-)





2. Frage: Wer oder was hat dich dazu inspiriert "Aus vergangenen Tagen" zu schreiben?

Gute Frage… eigentlich passierte das eher aus der Laune heraus. Ich war irgendwie in „Satiriker-
Laune“ und wollte unbedingt mal etwas Zynisches schreiben. Dabei entstand Paul. Im Laufe des
kurzen Schreibprozesses wollte ich auch noch etwas Romantik mit einbauen, weswegen seine ganze
Geschichte entstand.





3. Frage: Hast du einen besonderen Ort an dem zu am liebsten schreibst?

Ganz klassisch: Meinem Schreibtisch. Ich brauche die bekannte Umgebung, was zu trinken, meinen
Laptop und meine ganzen Unterlagen. Wenn ich woanders schreibe, zum Beispiel draußen auf der
Terrasse, kann ich mich häufig schlechter konzentrieren, da es eine eher offenere Atmosphäre ist
„und immer was passiert“.





4. Frage: Liest du privat auch gerne, wenn ja, was liegt zur Zeit auf deinem Nachtkästchen?

Oh ja, ich würde gerne viel mehr lesen :D Aber das altbekannte Problem mit dieser begrenzten Zeit
kommt mir da gerne in die Quere… aktuell lese ich tatsächlich eine Biographie über „Elon Musk“.
Ich liebe solche Zukunftsvisionäre und bin selber einer, wie man an meinem aktuellen Projekt
erkennen kann, dass sich mit der Stadt der Zukunft beschäftigen wird :-)





5. Frage: Hast du ein Idol, wenn ja, wen und warum?

Ich orientiere mich immer gerne am Cartoonisten Ralph Ruthe. Ich weiß, was will ein Autor mit
einem Cartoonisten? Aber er erzählt in gewisser Weise ebenfalls Geschichten und ich liebe seine
Art, seine Werke, sein Umgang damit und auch seine Zusammenarbeit mit seinen Fans. Er ist mir
super sympathisch und ich wenn ich könnte, würde ich ihn wirklich gerne einmal kennenlernen. Ich
hoffe einfach, dass ich mit meiner Arbeit ihm ein wenig nacheifern kann.





6. Frage: Gibt es ein Zitat oder einen Spruch den du einmal in einem Buch gelesen hast und das dich
seit jeher nicht mehr loslässt?

Nicht unbedingt in einem Buch, aber irgendwo las ich einmal dieses Zitat: „A reader lives a
thousand lives before he dies.“ Das machte ich auch zu meinem persönlichen Leitmotto.





7. Frage: Hattest du während des Schreibens eine Schreibblockade, wenn ja, wie gingst du damit
um?

Nicht bei dem Werk „Aus vergangenen Tagen“. Das schrieb ich in 5 Tagen durch. Aber bei anderen
Werken hatte ich schon Motivationsprobleme. Entweder ich zwinge mich dann dazu, meistens läuft
es dann schnell wieder. Oder ich mache bewusste Pausen. Oder aber ich jammere mich bei meinen
Fans aus, die mir dann ein offenes Ohr spenden und mir zahlreiche hilfreiche Tipps geben, die mir
bisher immer wieder auf die Beine geholfen haben.





8. Frage: Gibt es schon neue Buch-Projekte über die die uns eine Kleinigkeit erzählen könntest?

Klar, wie bereits erwähnt, arbeite ich aktuell an meiner Garta-Trilogie. Dabei geht es um einen
älteren Herrn, der mal in der Politik war, das aber schnell hinwarf. Ihm gefiel das System nicht,
weswegen er versuchte die irrwitzige Idee einer eigenen Stadt zu verwirklichen. Mit Hilfe des
Bundesforschungs- und Bauministerium gelang ihm das tatsächlich. In der Stadt wurden ständig die
neusten Technologien ausprobiert, sodass dank Bauarbeiterdrohnen auch ein Haus schon einmal in
wenigen Tagen fertig gebaut werden kann. Doch solch ein großes Forschungsprojekt ist teuer,
weswegen die Regierung dieses schnell wieder auflösen möchte. Nur leider sehen das die beiden
Leiter der Stadt anders, genauso wie die Bewohner. Eine interessante Auseinandersetzung zwischen
ein paar Visionären und der deutschen Bundesregierung beginnt.





9. Frage: Wer war der Erste der "Aus vergangenen Tagen"lesen durfte und wie kam es an?

Uh… ich glaube die erste, die es gelesen hatte, war damals meine Testleserin Julia Schlosser und
wenn ich mich recht erinnere, war sie sehr angetan von der Geschichte (Julia, bitte hau mich nicht,
wenn ich jetzt was Falsches erzähle :D)





10. Frage: Hast du ein paar Ratschläge für junge Autoren, die du ihnen mit auf dem Weg geben
könntest?

Immer am Ball bleiben. Sehr, sehr viele Leute geben ihre Projekte vorher auf, weil sie die
Motivation verlieren. Zwingt euch! Macht euch Pläne oder lasst euch in den Hintern treten! Fürs
Schreiben braucht man eine Menge Durchhaltevermögen und das erlangt man hauptsächlich
dadurch, dass man einfach dran bleibt.





11. Frage: Ab wann wusstest du, dass dein Manuskript fertig zum Abschicken war?

Naja, nachdem ich geschrieben hatten, die Verbesserungsvorschläge meiner Testleserin
eingearbeitete hatte, es selbst nochmal gelesen hatte und dann zufrieden war. Dann war ich bereit es
zunächst im Eigenverlag, später in meinem jetzigen Verlagshaus zu veröffentlichen.





12. Frage: Was ist dir lieber? Ebook oder Printbook?

Beides. Ich mache da keinen Unterschied. Manche Bücher MUSS ich einfach Zuhause im Regal
stehen haben. Die machen dann etwas her oder sind für mich schlicht etwas ganz Besonderes (wie
meine ganze Harry Potter Reihe!). Für anderes, kurze Bücher, oder Sonderangebote lese ich auch
gerne Ebooks, zumal ein Reader auf Reisen auch einfach praktischer ist, als Tonnen von Büchern
mit sich herum zu schleppen.





13. Frage: Kannst du uns kurz den Weg von der Idee deines Buches bis zur Veröffentlichung
beschreiben?

Naja, irgendwann kommt die Idee. Diese lasse ich dann in meinem Kopf reifen. Das bedeutet,
dass ich dann häufig noch weitere Ideen erhalte. Danach beginne ich ein paar Planungen aufs
Papier zu bringen, wie etwa die Charakterbeschreibungen oder den ganz groben
Handlungsverlauf. Dann skizziere ich mir zunächst das erste Kapitel stichpunktartig vor und
los geht das Schreiben. Wenn ich fertig bin, drucke ich es aus und lese selbst erst einmal
Korrektur. Dann geht’s zu den Testlesern. Danach lese ich meist nochmal selbst, dann ab zum
Verlag und da regelt das Lektorat dann den ganzen Rest.





14. Frage: Hattest du schon als Kind einen besonderen Bezug zu Büchern? Wenn ja, welches war
dein Lieblingskinderbuch?

Ein kleines Pappbuch namens „Teddys große Reise“. Das konnte ich immer und immer
wieder vorgelesen bekommen. Ich glaube, das liegt sogar noch bei mir auf dem Dachboden
herum! Ansonsten habe ich so mit 11 angefangen viel zu lesen, da dann besonders die Harry
Potter Bücher und nahezu alle Werke von Rick Riordan. Danach hatte ich eine lange
Lesepause, in der ich eher das Schreiben für mich entdeckte. Mittlerweile versuche ich aber wieder zum Lesen zu kommen, was manchmal gar nicht so einfach ist (verdammte 24 Stunden Tage!)





15. Frage: Und zum Schluss: Was ich meinen Lesern schon immer einmal sagen wollte, ist...

Ich liebe euch. Aber das wissen die Meisten, schließlich sage ich das häufig. Ohne meine Leser
wäre ich niemals dort, wo ich heute bin. Wahrscheinlich würde ich nicht einmal weiter schreiben,
würden sie mir nicht ständig zeigen, dass ich doch ein Talent dafür zu haben scheine und dass ich
sie mit meinen Geschichten tatsächlich gut unterhalten kann. Daher: Danke, dass es euch gibt und
ihr mich unterstützt!







 

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